3. Wochenende - AYI® Inspired Yogalehrausbildung
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3. Wochenende - AYI® Inspired Yogalehrausbildung

Atem schafft Verbindung – Ujjayi-Ton und Atemräume

Als Faden, der die Übungen zusammenhält, schafft der Atem eine Verbindung (Vinyasa). Der Atem verbindet aber nicht nur die Übungen miteinander, er schafft es Menschen miteinander zu synchronisieren und gleicht einer Nabelschnur, die uns mit Muttererde koppelt. Der Atem ist eine lebenswichtige Funktion des Körpers, weswegen sie weitestgehend vom vegetativen Nervensystem autonom gesteuert wird. Doch Yogaübende merken schnell, dass sie Einfluss darauf haben, was ihr Atem macht. Damit ist der Atem etwas Verbindendes zwischen willkürlich und unwillkürlich, bewusst und unbewusst, kontrolliert und unkontrolliert. Darum können im Yoga Atemtechniken gezielt genutzt werden, um einen angestrebten Effekt auf das Nervensystem zu erzielen. Aktiv oder passiv, energiegeladen oder ruhig? Der Atem ist maßgeblich daran beteiligt.
Atemübungen werden im Yoga Pranayama genannt. Pranayama meint Atemlenkung oder Energielenkung. Prana ist die Lebensenergie und diese Energie soll über Atemübungen gelenkt werden. Doch was hat Energie mit Atmung zu tun?
Wie der Atem genutzt werden kann und welche Wirkmechanismen dahinterstehen wird ausführlich besprochen.
Darüberhinaus lernst Du den Ujjayi-Ton und die Atemräume anzuwenden und an Einsteiger*innen zu vermitteln. 

Fragen die im Rahmen dieser Einheit geklärt werden sollen sind z.B.:

  • Wie funktioniert der Atemprozess?
  • Warum atmen wir durch diese Nase und nicht durch den Mund?
  • Was ist der Ujjayi-Ton, wie stelle ich ihn her und welche Auswirkungen hat er auf den Atem?
  • Welche Rolle spielt der Atem für das Nervensystem und wie kann der Atem dabei helfen das Nervensystem zu beeinflussen?
  • Was sind Atemräume, wie nutze ich sie und welche Wirkung haben sie?
  • Was hat der Atem mit Energie (Pranayama = Lenkung der Lebensenergie) zu tun?

Was trübt den Geist und was verbergen die Trübungen?

Das Yoga Sutra spricht schon zu Beginn vom Zustand des Yoga. Dieser Zustand ist dadurch gekennzeichnet, dass der Geist ungetrübt ist. Doch was kann den Geist trüben und wie kann Yoga helfen die Trübungen aufzuklären? Patanjali nennt einige Trübungen, die uns im täglichen Leben mehrfach begegnen. So stellt Fantasie eine Trübung dar, die den Menschen verschleiert, weil sich im zukunftsgerichteten Denken ausgemalt wird, was passieren könnte. Diese Mutmaßung beeinflusst die gesamte Ausrichtung, indem sie z.B. die Stimmung prägt. Ab diesem Moment wird die Welt nicht mehr wie sie ist gesehen, sondern getrübt durch die Fantasie. Im Yoga Sutra heißt es, dass das wahre Selbst zum Vorschein kommt, wenn es gelingt die Trübungen des Geistes zu beruhigen. Was ist dieses wahre Selbst, wie ist es möglich dieser Instanz näherzukommen und wie kann Yoga dabei helfen?

Ablauf des Wochenendes

Freitag

  • 17:00 bis 17:30 Uhr – Begrüßung und Organisation
  • 17:30 bis 20:00 Uhr – Basic-Form (Fokus: Atem und Vinyasa für Einsteiger/innen)

Samstag

  • 08:00 bis 10:00 Uhr – Mysore Style
  • 10:00 bis 10:30 Uhr – Frühstückspause
  • 10:30 bis 13:30 Uhr – Atem schafft Verbindung
  • 13:30 bis 14:30 Uhr – Mittagspause
  • 14:30 bis 15:30 Uhr – Gruppenarbeit
  • 15:30 bis 18:00 Uhr – Was trübt den Geist und was verbergen die Trübungen?

Sonntag

  • 08:00 bis 10:00 Uhr – Mysore Style
  • 10:00 bis 10:30 Uhr – Frühstückspause
  • 10:30 bis 11:30 Uhr – Präsentation der Gruppenarbeiten mit Reflexion
  • 11:30 bis 13:00 Uhr – Ashtanga Yoga Innovation und die Sprache des Einstiegs
  • 13:00 bis 13:30 Uhr – Rückblick, Abschluss und Ausblick

Kontaktdaten

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Gliesmaroder Straße 1 · 38106 Braunschweig

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Mobil: +49 (0) 172 44 99 552

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